Skarsvag Angeln unter dem Nordkap

Mit diesen kleinen Bericht sollte es diesmal mehr um die Beschreibung unseres Reiseziel gehen und nicht um die Präsentation von riesen Fischen obwohl natürlich es auch genug Fisch gab doch diesmal war die Größe doch eher Mittelmaß was aber nicht heißt dort gibt es keine Riesen.Dass es keine Rekordfische in diesem Jahr gab, war mehr oder weniger dem Wetter und vor allen den Wind anzulasten, das sind halt die Tücken, wenn man Offshore angeln möchte.Nach all den Jahren hat man so langsam das Gefühl, man kennt schon jede Ecke in Norwegen. Alle ???nein, denn was muss man als Norwegenfan unbedingt mal machen….na klar das Nordkap besuchen.

Zufällig fand ich eine neue Anlage in Skarsvag die sehr vielversprechend aussah und eine „Top“ Lage hatte. Das nördlichste Fischerdorf in Europa auf Sichtweite vom Nordkap.

Die Buchung erfolgte ein Jahr im Voraus um auch den Wunsch Zeitraum(Juni)die Anlage zu besuchen.

Bei der Reiseroute wurde die schnellste über Schweden gewählt. Insgesamt starteten wir mit 10 Mann und zwei Bussen Richtung Norden.

Die Anlage befindet sich direkt am Wasser und hat zwei Tipi ähnliche Häuser auf einen Felsen gebaut. Jedes Haus hat Platz für 10 Personen was sich aber im Nachhinein als sehr nicht komfortabel heraus stellte.

Alles war neu und gemütlich eingerichtet und man fühlte sich gleich sehr wohl hier. Beim Einräumen kamen aber dann doch ein paar Sachen zum Tragen, die man besser lösen sollte. Perfekt wären eigentlich die beiden Häuser mit jeweils 8 Personen zu vermieten. Die beiden Schlafräume im Obergeschoß sind so eng das man nur nacheinander den Raum betreten kann. Man schläft auf Matratzen und für ältere Personen ist das aufstehen ein mühseliges Unterfangen. Dies war aber auch eigentlich der einzige Kritikpunkt.

Ein paar Meter weiter waren auch schon die Steganlage mit dem Booten und den Serviceraum der wirklich super war. Riesiger Kühlraum und ausreichender Platz zum filetieren des Fanges. Sogar eine Toilette und Dusche waren dort untergebracht……Dolle.

Die Boote (Arronet 18ft/70PS, Echolot, GPS und Plotter) sind für 2-3 Personen ausgelegt, liegen gut im Wasser und lassen sich mit ihren 70 PS auch zügig dahin gleiten.

Leider gibt es auch hier zwei Kritikpunkte. Ersten ist der hintere Bereich beim Angeln sehr eng und zweitens sind die  Bordwände sehr niedrig was man am Ende des Tags an den Knien (blaue Flecke) spürt.

Aus anglerischer Sicht, sicherlich mit riesen Potenzial. Zwar halten sich die Unterwasserstrukturen im Rahmen aber Dorsch gab es in jeder Ecke und das in Massen.

Es gab in dieser Woche nicht die Riesen oder Ausnahmefische die man unbedingt  fotografieren mußte aber  neben schönen Dorschen gab es viele leckere Schellfische, Heilbutt und Köhler.

Leider konnten wir von den 7 Tagen wirklich bloß 3 Tage einigermaßen Fischen und somit auch nicht dieses Gebiet ausgiebig testen.

Trotz allem war es eine wiedermal gelungene Reise zum Nördlichsten Teil Europas, mit einer grandiosen Natur.

 

Euer

team-nordkap.de

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