Foldvik

 

Reisebericht Foldvik Brygger

Foldvik Brügger 2009

Nach einem Jahr langen warten war es endlich wieder soweit. Das Team-Nordkap startete Richtung Foldvik Brügger. Die Endscheidung, diese Anlage zu besuchen, fiel eigentlich beim letzten Norwegentreffen in Berlin.
Das Quantum Team stellte damals diese Anlage vor. Nach kurzem Gespräch mit Sven (Quantum-Team) und Matze von Dintur war für mich klar:
Diese Anlage muss es sein!
Top Häuser, unsere Lieblingsboote und windgeschützt. Was will man mehr?
So trafen wir uns am 19.6.2009 bei mir zu Hause zum obligatorischen Gruppenfoto. Wie jedes Jahr haben wir auf unser Tour auch ein oder mehre Gäste on Board. Neueinsteiger Marco (4.v.r.) wollte es endlich wissen.

Die Autos waren gepackt und jetzt hielt uns auch nichts mehr.

Los ging es von Zeesen nach Kiel. Mit der Stenaline nach Göteborg und dann die E45 durch Schweden.

Die Fahrt war mal wieder ein Traum. Trotz ein paar sehr langen Baustellen (Belastungsprobe für Mann und Material) erreichten wir den Grantangenfjord am 21.6. so gegen 13 Uhr.

Eine wirklich schöne Begegnung waren nicht nur die sieben Elche und unzähligen Ren`s, nein diesmal stand ein ausgewachsener Braunbär auf der Strasse. Leider hatte damit keiner gerechnet, und bevor die Kamera bereit war, verschwand er wieder im Wald. Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten und unser Umfeld begutachtet hatten, wurde erst mal zu Lagebesprechung gerufen.
Der erste Eindruck von der Anlage war, wie erwartet, positiv.

So ging es erst mal nach 28 Stunden Schlafentzug nicht ins Bett sondern ab auf’s Wasser. Es wurden viele Stellen abgeklopft und der ein oder andere Stoni wurde gelandet.

Am Fjordausgang zeigte uns dann unser Neueinsteiger Marco wo der Hammer hängt. Er landet einen schönen 20 Pfünder Dorsch und legte sogleich erst mal die Messlatte am ersten Tag ziemlich hoch.

Und so verliefen die ersten beiden Tage mit dem suchen von Fischen, doch Großfisch schien noch nicht im Fjord zu sein. So ging es erst mal nach 28 Stunden Schlafentzug nicht ins Bett sondern ab auf Wasser. Es wurden viele Stellen abgeklopft und der ein oder andere Stoni wurde gelandet.Am Fjordausgang zeigte uns dann unser Neueisteigen Marco wo der Hammer hängt. Er landet einen schönen 20 Pfünder Dorsch und legte sogleich erst mal die Messlatte am ersten Tag ziemlich hoch. Und so verliefen die ersten beiden Tage mit dem suchen von Fischen, doch Großfisch schien noch nicht im Fjord zu sein.Am Fjordausgang wurde dann hauptsächlich auf Stoni gefischt. Auch unser Neueinsteiger gab sich allergrößte Mühe, und so wurde er auch mit dem ein oder anderen Unterwasserbewohner belohnt. :-))))))


Es ist schon immer wieder ein fantastisches Angeln unter der Mitternachtssonne.Wie im jeden Jahr feiern auch wir unsere Sommersonnenwende und bei traumhaften Wetter macht das Grillen noch mal so viel Spaß.

Tag 4 sollte dann die entscheidende Wende bringen. Der erste Heilbutt wurde gefangen, auch wenn er nicht riesig war, war es doch unser Gast Olaf’s erster Butt.

Glückwunsch, auch wenn er doch noch sehr klein war.

Nachdem wir wieder den Fjordausgang bearbeiteten, fuhr unser Boot einige Berge außerhalb des Fjordes an. Als wir wieder umsetzen wollte, knallte es bei Soni am Beifänger. Es folgte ein harter Drill und es wurde der erste sehenswerte Köhler an Bord gehievt. Der Köhler brachte satte 20 Pf auf die Waage.
Jetzt hieß es Speedpilken. Wir tauschten unsere schweren Geschosse gegen light Takel und ab ging die Lutzi.



Wir erlebte jetzt ein Angeln welches sehr viel Spaß macht. Alle Fische wogen zwischen 15 und 23 Pf. Über 200m tiefen Wasser konnten die Köhler ihre ganze Kraft entfalten und jagten uns Gänsehaut auf den Körper.

Nach 5 Stunden angeln mussten wir dann wohl oder übel unser angeln erst mal abbrechen, denn es gibt ja noch die 15 kg Regelung. Die nächsten Tage wurde dann wieder überwiegend auf den Wolf und Heilbutt gefischt, doch der ganz Große wollte nicht. Aber was soll`s, dann klappt es eben beim nächsten Mal.


Fazit der ganzen Tour:

Ein super Angelrevier mit sehr guten Chancen auf Heilbutt. Wir fingen insgesamt zwar nur drei, aber in der kompletten Anlage wurden insgesamt 14 Heilbutts gefangen, wobei der Größte immerhin 28 kg bei einer Länge von 1.40 m wog.

Nach den ganzen Anstrengungen der letzten Tage gab es erst mal ne dicke Zigarre als Belohnung.

Leider endet auch irgendwann mal jede Tour. Wir hatten Ende Juni doch fast jeden Tag  Sonnenschein und Temperaturen die schon sehr an zu Hause erinnern.

Die Sachen wurden verstaut und auch hier das obligatorische Gruppenfoto .

Die Heimfahrt führte wieder Richtung Schweden. Als Kulturbeitrag wurde noch mal im Nationalpark Abisko in Schweden ein längerer Stop gemacht, bevor wir dann in Göteborg von unserer Fähre erwartet wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Foldvik am Gratangenfjord war eine Reise wert, wo wir uns sehr gern wieder zurück erinnern.

Unsere nächste Tour 2010 heißt:  Indre Kvaröy.

Bis dahin

euer Team-Nordkap

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