Rodven

More og Romsdal 2009

 

Unsere Herbstodyssee sollte diesmal in südlichem Gefilde stattfinden. Ich wählte den Romsdal aus, um gezielt den großen Köhlern nach zu stellen. Ich wählte die etwas teuere Variante mit der Fähre Kiel – Oslo. Zum ersten wollte ich denn Norwegenneulingen Michel und meinem Vater schon was bieten, das man so schnell nicht vergisst, denn beide haben solch eine Fähre wie die Magic und Fantasy noch nie Life erlebt.

Es ist schon immer wieder ein wunderbares Gefühl wenn man auf solch ein Kahn steht.

Wir, das waren von rechts nach links, Norwegenneuling Michel mein Vater Fritz , Horst und meine Wenigkeit Namens Andreas.

Am Vorabend wurde kräftig gepackt. Es sollte natürlich an nichts fehlen. Da wir nicht nur Köhler fangen wollten, besorgte ich noch vier Elektromultis für`s Tiefe. Ich muss sagen, dass ich eigentlich mal absoluter Gegner dieser Rollen war, aber einmal mit gefischt kann ich eigentlich nur noch Vorteile an diesen Dingern sehen.

Das Auto war gepackt und beim letzten Fachsimpeln gab es noch ein Bier auf eine erfolgreiche Angelwoche in Rödven.

Nächsten Morgen um 7.00 ging es endlich los. Die Fahrt nach Kiel verging wie im Fluge. Bei schönen Wetter genossen wir die Überfahrt nach Oslo.

Punkt 10.00 Uhr legte die Fähre in Oslo an. Diesmal war es das erste mal das ich als erstes die Fähre verlassen durfte, ohne Umschweife erst mal die rote Spur angefahren und unser Pils verzollt. Umgerechnet 2,90 Euro pro Liter. Das war schon ganz schön heftig, aber was soll´s? Die Fahrt nach Rödven verlief ohne Probleme. Wir genossen die Fahrt. Für unsere Norwegen Neulinge gab es sicherlich viel zu sehen.

So gegen 18.00 Uhr war das Ziel erreicht. Die Haus war zwar nicht das allerbeste aber das Nötigste war auch hier enthalten. Wir wollten ja schließlich mehr Zeit auf dem Wasser verbringen als im Haus.

Eine Einweisung und Belehrung von Olaf und der Tag neigte sich dem Ende.

Am Sonntagmorgen sollte es dann erst mal auf den Hauptfisch „den Köhler“ gehen. Nach Auskunft befinden sich die Schwärme südwestlich von der Insel Sekken. Nach 45 Min Fahrt war unser Ziel erreicht. Die Stelle zu finden war kein Problem, denn dort standen schon ungefähr 20 Boote auf einer Stelle. Wir montierten unser Light Tackel mit einen 80 g Pilker. Den Neulingen erklärte ich noch das Speedpilken und dann ging los. Schon beim ersten Hochkurbeln verneigten sich die ersten Ruten zum Halbkreis. Der Köhler stand über 200 Meter tiefen Wasser, bei 50 Meter. Es ist schon ein geiles Gefühl wenn die Rollen singen und der Köhler mit aller Kraft Richtung Grund ziehen.


Der Anfang war gemacht. Die Fische wogen so alle im Durchschnitt zwischen 5 und 8 Kilo.


So verging der erste Tag wie im Fluge. Wir mussten dann das Angeln abbrechen denn  hätten wir so weitergemacht wäre unser Fischlimit schon am ersten Tag erreicht.

Ein wunderschöner Tag neigte sich dem Ende zu. Die ersten Filets waren eingetütet und alle freuten sich auf Morgen.

Der zweite Tag begann so , wie der erste endete. Köhler bis zum Abwinken. Wir beschlossen dann ein paar andere Fischarten zu angeln. Nach Auskunft sollte es keine Makrelen geben und Dorsch zu der Jahreszeit sowieso nicht. Wir fuhren Richtung Dorschwiese und siehe da, es gab doch ein paar Makrelen. Ein super Spaß und lecker obendrein. Weiterhin fingen wir noch ein paar kleinere Dorsche, Knurrhähne, Lippfische und Wittling.

Auch Michel war begeistert von so viel Kraft die solch ein Fisch hat.

Andreas und Horst mit zufriedenen Gesichtern über ein gelungenden Angeltag.

Der zweite Tag begann so , wie der erste endete. Köhler bis zum Abwinken. Wir beschlossen dann ein paar andere Fischarten zu angeln. Nach Auskunft sollte es keine Makrelen geben und Dorsch zu der Jahreszeit sowieso nicht. Wir fuhren Richtung Dorschwiese und siehe da, es gab doch ein paar Makrelen. Ein super Spaß und lecker obendrein. Weiterhin fingen wir noch ein paar kleinere Dorsche, Knurrhähne, Lippfische und Wittling.

Der zweite Tag war wieder erfolgreich. Heute Abend gab es erst mal Frischfisch zu Essen.

Am dritten Tag wollten wir die tieferen Gefilde abklopfen, doch das ging voll in die Hose. Wir bekamen in 4 Stunden kein nennenswerten Biss.

Tag vier war ein Tag zum “ In den Skat drücken“ Sturm und Regen ließen uns eine Zwangspause einlegen.


Am fünften und vorletzten Tag war das Wetter nicht viel besser, so entschlossen wir uns vor der Haustür zu Angeln. Leider mussten wir aber feststellen, daß wohl zur Zeit hier kein Fisch war. Außer ein Knurrhahn wurde nichts zu Tage gefördert.

Und dann kam unser letzter Angeltag. Heute wollten wir es noch mal wissen. Der Vormittag sollte wettertechnisch gut sein. Es hieß also bei Zeiten aus den Federn. Wir fuhren Richtung Romsdalfjord. In Höhe Eingang (Ochsenkopf) stand der Köhler. Er schien an diesen Tag auch sehr hungrig zu sein.

Fast jedes Ablassen wurde mit einem Biss belohnt. Gerade eine bestimmte Sorte von Pilker schien der Fisch zu lieben.

mit der Kombination


So ging es den ganzen Vormittag, Drillen im Minutentakt

Doch leider hat alles mal ein Ende. Zufrieden kehrten wir bei Zeiten den Rückweg an, denn es ging am nächsten Tag wieder Richtung Heimat. Unsere Bilanz zu dieser Woche konnte sich sehen lassen, auch wenn andere Fischarten sich sehr rar gemacht haben.

Eine tolle Gegend mit hohen Spaßfaktor.

Mit besten Grüßen

Andreas vom

www. team-nordkap.de

Zum Video gehts hier :

 

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Foldvik

 

Reisebericht Foldvik Brygger

Foldvik Brügger 2009

Nach einem Jahr langen warten war es endlich wieder soweit. Das Team-Nordkap startete Richtung Foldvik Brügger. Die Endscheidung, diese Anlage zu besuchen, fiel eigentlich beim letzten Norwegentreffen in Berlin.
Das Quantum Team stellte damals diese Anlage vor. Nach kurzem Gespräch mit Sven (Quantum-Team) und Matze von Dintur war für mich klar:
Diese Anlage muss es sein!
Top Häuser, unsere Lieblingsboote und windgeschützt. Was will man mehr?
So trafen wir uns am 19.6.2009 bei mir zu Hause zum obligatorischen Gruppenfoto. Wie jedes Jahr haben wir auf unser Tour auch ein oder mehre Gäste on Board. Neueinsteiger Marco (4.v.r.) wollte es endlich wissen.

Die Autos waren gepackt und jetzt hielt uns auch nichts mehr.

Los ging es von Zeesen nach Kiel. Mit der Stenaline nach Göteborg und dann die E45 durch Schweden.

Die Fahrt war mal wieder ein Traum. Trotz ein paar sehr langen Baustellen (Belastungsprobe für Mann und Material) erreichten wir den Grantangenfjord am 21.6. so gegen 13 Uhr.

Eine wirklich schöne Begegnung waren nicht nur die sieben Elche und unzähligen Ren`s, nein diesmal stand ein ausgewachsener Braunbär auf der Strasse. Leider hatte damit keiner gerechnet, und bevor die Kamera bereit war, verschwand er wieder im Wald. Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten und unser Umfeld begutachtet hatten, wurde erst mal zu Lagebesprechung gerufen.
Der erste Eindruck von der Anlage war, wie erwartet, positiv.

So ging es erst mal nach 28 Stunden Schlafentzug nicht ins Bett sondern ab auf’s Wasser. Es wurden viele Stellen abgeklopft und der ein oder andere Stoni wurde gelandet.

Am Fjordausgang zeigte uns dann unser Neueinsteiger Marco wo der Hammer hängt. Er landet einen schönen 20 Pfünder Dorsch und legte sogleich erst mal die Messlatte am ersten Tag ziemlich hoch.

Und so verliefen die ersten beiden Tage mit dem suchen von Fischen, doch Großfisch schien noch nicht im Fjord zu sein. So ging es erst mal nach 28 Stunden Schlafentzug nicht ins Bett sondern ab auf Wasser. Es wurden viele Stellen abgeklopft und der ein oder andere Stoni wurde gelandet.Am Fjordausgang zeigte uns dann unser Neueisteigen Marco wo der Hammer hängt. Er landet einen schönen 20 Pfünder Dorsch und legte sogleich erst mal die Messlatte am ersten Tag ziemlich hoch. Und so verliefen die ersten beiden Tage mit dem suchen von Fischen, doch Großfisch schien noch nicht im Fjord zu sein.Am Fjordausgang wurde dann hauptsächlich auf Stoni gefischt. Auch unser Neueinsteiger gab sich allergrößte Mühe, und so wurde er auch mit dem ein oder anderen Unterwasserbewohner belohnt. :-))))))


Es ist schon immer wieder ein fantastisches Angeln unter der Mitternachtssonne.Wie im jeden Jahr feiern auch wir unsere Sommersonnenwende und bei traumhaften Wetter macht das Grillen noch mal so viel Spaß.

Tag 4 sollte dann die entscheidende Wende bringen. Der erste Heilbutt wurde gefangen, auch wenn er nicht riesig war, war es doch unser Gast Olaf’s erster Butt.

Glückwunsch, auch wenn er doch noch sehr klein war.

Nachdem wir wieder den Fjordausgang bearbeiteten, fuhr unser Boot einige Berge außerhalb des Fjordes an. Als wir wieder umsetzen wollte, knallte es bei Soni am Beifänger. Es folgte ein harter Drill und es wurde der erste sehenswerte Köhler an Bord gehievt. Der Köhler brachte satte 20 Pf auf die Waage.
Jetzt hieß es Speedpilken. Wir tauschten unsere schweren Geschosse gegen light Takel und ab ging die Lutzi.



Wir erlebte jetzt ein Angeln welches sehr viel Spaß macht. Alle Fische wogen zwischen 15 und 23 Pf. Über 200m tiefen Wasser konnten die Köhler ihre ganze Kraft entfalten und jagten uns Gänsehaut auf den Körper.

Nach 5 Stunden angeln mussten wir dann wohl oder übel unser angeln erst mal abbrechen, denn es gibt ja noch die 15 kg Regelung. Die nächsten Tage wurde dann wieder überwiegend auf den Wolf und Heilbutt gefischt, doch der ganz Große wollte nicht. Aber was soll`s, dann klappt es eben beim nächsten Mal.


Fazit der ganzen Tour:

Ein super Angelrevier mit sehr guten Chancen auf Heilbutt. Wir fingen insgesamt zwar nur drei, aber in der kompletten Anlage wurden insgesamt 14 Heilbutts gefangen, wobei der Größte immerhin 28 kg bei einer Länge von 1.40 m wog.

Nach den ganzen Anstrengungen der letzten Tage gab es erst mal ne dicke Zigarre als Belohnung.

Leider endet auch irgendwann mal jede Tour. Wir hatten Ende Juni doch fast jeden Tag  Sonnenschein und Temperaturen die schon sehr an zu Hause erinnern.

Die Sachen wurden verstaut und auch hier das obligatorische Gruppenfoto .

Die Heimfahrt führte wieder Richtung Schweden. Als Kulturbeitrag wurde noch mal im Nationalpark Abisko in Schweden ein längerer Stop gemacht, bevor wir dann in Göteborg von unserer Fähre erwartet wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Foldvik am Gratangenfjord war eine Reise wert, wo wir uns sehr gern wieder zurück erinnern.

Unsere nächste Tour 2010 heißt:  Indre Kvaröy.

Bis dahin

euer Team-Nordkap

Steigen

 

Reisebericht Steigen  

Unser Reisebericht über Steigen vom 21.6 bis 28.6.2008

Nach einem Jahr Wartezeit sollte es am 19.6 endlich wieder Richtung Norden gehen. Da vier Mann vom Team-Nordkap eine Angelpause 2008 einlegen wollten, entschied der Rest: „dann fahren wir zu sechst, Hauptsache wir fahren.“


Alles was" mann" so braucht. :-)))))

 

Gesagt getan, es fiel die Wahl auf Steigen. Etwas südlicher als sonst, aber immer noch im Norden von Norwegen.

Die Abfahrt sollte um 12 Uhr losgehen und unser Sharan startete auch pünktlich Richtung Kiel. Wir wählten diesmal nicht die überfahrt „Rostock – Trelleborg“, sondern die Fährüberfahrt „Kiel – Göteborg“ um ein paar Autokilometer zu sparen und ausgeschlafen die nächsten 1600 km zu überstehen.

In Kiel erwartete uns ein regenverhangender Himmel und die erste überraschung beim Einchecken. „Ihr Auto ist zu hoch, sie müssen umbuchen oder den Dachkasten ins Auto schieben. “ Da letzteres nicht möglich war, mussten wir erst mal in den sauren Apfel beißen und 100 Euros für eine Umbuchung zusammenkratzen.

Gesagt, getan – nun wollten wir das Geld nun auch loswerden, doch zu unserem Glück hatte die nette Dame Probleme mit der Computertechnik, sodaß wir die hundert Euro wieder unsere nennen konnten.
Also rauf auf die Stena Line „Scandinavica“, Sachen in die Kabinen werfen, Essen fassen und – das allerwichtigste – einen Fernseher für die übertragung des Deutschlandspiels suchen. Zum erstaunen wurde für alle Fußballhungrige eine riesige Videoleinwand aufgebaut, Oh Gott, waren wir glücklich, besser konnte der Urlaub nicht beginnen!

Gut ausgeschlafen legte wir bei strahlendem Sonnenschein in Göteborg an. Unsere Reise ging entlang der E 45 über Mora, Sveg, östersund nach Storuman. Es erklärte uns eine nette Dame, erster Halt nach 300 km zum Essen fassen.

Der nächster Stopp war dann in Sveg. Dort wurde getankt und ein wenig die steif gewordenen Glieder gestreckt. Zum erstaunen mußten wir fesstellen, dass der Dieselpreis hier bei 1,16 lag. Fast geschenkt!!! In Storuman ging es dann Richtung Mo i Rana. Der Grenzübertritt verlief unspektakulär, weil er kaum zu erkennen war. Das einzige, was wir sehen konnten,  war eine neu gebaute Halle für den Zoll. Irgendwann am Morgen überquerten wir den Polkreis und das Ziel war zum greifen nah.

Endlich mal wieder Schnee.

In Fauske wurde nochmal kurz nachgetankt. Bei einen Literpreis von 1.72 Euro ein wahres Vergnügen. Aber „wat mut, dat mut!

So gegen 9.00 Uhr trafen wir in Steigen Sjohus ein. Die Begrüßung war herzlich und freundlich. Da wir viel zu zeitig da waren, wurde uns erst einmal als Service ein ordentlicher Kaffee gemacht, den wir auch nach einer so langen Fahrt wahrlich benötigten. Nach kurzen zwei Stunden konnten wir unser Haus beziehen. Ich kann nur sagen: alles Suuupeeeer. In dieser Anlage wird wirklich Service noch „GROß“ geschrieben. Also  Sachen in die Ecke gefeuert und mit dem Vermieter erst mal eine Einweisung über die Boote erhalten.

 

Noch wichtiger war aber eine kurze Fahrt durch die Schären der Anlage. Diese haben es wirklich in sich. An den ersten Tagen bin ich fast mit Standgas dort durchgefahren, so groß war die Angst auf einen Felsen unter Wasser aufzusetzen! Nach kurzer Zeit hatte man die Strecke im Kopf und der Gashebel wurde schon mal vorn gelegt…

Nun stand der ersten Erkundungstour nichts mehr im Wege. Wir hatte zwei Boote für 6 Mann. Das erste Boot teilten sich unsere Rentnergang Klaus und Wilfried. Das andere der Kumpel Soni und meine Wenigkeit.

Wir fingen in den 3 Stunden etliche Küchendorsche, kleine Lengs, Köhler im Miniformat und meinen ersten größeren Pollack. Für mich war es mein erster Fisch dieser Gattung.

„Warum“ fragt Ihr Euch? Na, weil ich sonst nur nördlicher als Steigen geangelt habe und es dort wohl keinen Pollack mehr gibt, oder – besser gesagt – seltener sind.

So gegen 20 Uhr beendeten wir unser erste Stippvisite. Ich musste mich beeilen, denn unsere beiden Nachzügler, die per Flugzeug nachgekommen sind, warteten schon am Fähranleger in Bogoy. Also nochmal kurz den Diesel angerissen und Lumpensammler gespielt. Überpünktlich legte die Fähre aus Bodö kommend in Bogoy an, kurze herzliche Begrüßung –  wie es sich unter Männern versteht – und dann auch schon die erste Frage: habt ihr schon was gefangen ????? „Ja, ja, nur Kleinkram“, antwortete ich – mh mh mh… verdutzte Gesichter, hatten doch die beiden Norwegenneulinge im Vorjahr in Hamneidet gleich einmal jeder ein 30  Pfünder vorgelegt.

Was soll’s? Der Spaß steht ja bei uns sowieso an erster Stelle und den einen oder anderen Unterwasserbewohner werden wir schon die große Welt bzw. die Pfanne zeigen. Es war jetzt inzwischen 22.30 Uhr als alle bereit für eine neue Ausfahrt waren. Wir fischten die ganze Nacht noch bis früh um sieben Uhr, putzten die gefangenen Fische, futterten noch etwas und den einen oder anderen Absacker gab’s auch noch, so daß wir,  wenn ich mich nicht verrechnet habe, 46 Stunden ohne ’ne Mütze Schlaf ausgekommen sind!

Ja, das ist eben das Angelfieber und die scheinende Mitternachtssonne, die einen hier die Müdigkeit vergessen lässt.

Fazit zum 2. Angeltörn:
– Dorsche in Massen, alle so um die 3 bis 6 Pfund
– Milliarden von Mini-Köhlern
– Lumben bis zum Abwinken und den einen oder anderen Leng

Ja, was soll ich sagen, so ging es die ganze Woche weiter. Das Wetter wurde ein wenig schlechter und der Wind nahm zu, so mussten wir uns wohl oder übel zwischen den Schären mit kleinen Fischen begnügen, die aber an leichtem Geschirr ebenso viel Spaß bereiteten. In den letzen beiden Tagen wurde das Wetter ansehnlich besser und wir konnten raus auf die Großen. bekannte Stellen wie Boebakkan (Pobacke  von uns genannt) und Flatoya wurden jetzt von uns angesteuert. Die Fische wurden jetzt schon ein wenig größer. Schellfische um die 5 Pfund landeten in unseren Kisten, Dorsche bis 15 Pfund und wieder in Grundnähe Lumben und Lengs. Der letzte Tag unseres Steigenurlaubs brachte dann auch das ersehnte ruhige und sonnenreiche Wetter. Es konnte dann auch gezielt auf die Großen gehen. Zwar standen die großen  Dorsche sehr verstreut, aber jetzt wurden wenigsten auch mal Fische bis 18 Kg auf die Planken gelegt.

. Wir fingen an dem Tag große Fische, kleine Fische und, wie Ihr auf den Bildern seht, auch komische Fische .

oder solche

 

Fazit dieser Reise:
Ein super Angelgebiet, welches auch noch bei sehr viel Wind befischt werden kann, sehr gepflegte Anlage mit netten Menschen und die Fischarten waren auch sehr vielfältig.

So fingen wir in unserer Woche:
– Dorsch (größter 18 kg)
– Lumb (8 kg)
– Köhler (7 kg)
– Leng (5 KG)
– Schellfische
– Rotbarsche (3Pf)
– kleiner Heilbutt
– Knurrhahn
– Pollack
– Makrele (halbe Tunfische)

 

Alles im allen: sehr empfehlenswert!
Und auch das ist eine Anlage, der wir sicher nochmals einen Besuch abstatten werden.

 

 

Mit besten Grüßen

Andreas vom

 

Hamneidet

Reisebericht Hamneidet

Seit 5 Tagen bin ich wieder in der Heimat und habe bis heute noch nicht die Eindrücke von Hamneidet verarbeitet.
Noch kämpfe ich mit der Müdigkeit und den Erinnerungen…

Gruppenbild

Sonntag, den 03.06.2007 starteten 16 Norgefans Richtung Norden.
Die Planung für diese Reise lief schon über ein Jahr. Wie immer nahm ich das Zepter in die Hand. Viele Beiträge wurden gelesen und Seekarten studiert. Und dann war es soweit! Was bis dahin noch niemand erahnte, dieses sollte ein Angeln der Superlative werden. Die Tour ging von Königs-Wusterhausen nach Rostock. Schnell einschecken und ’ne Mütze Schlaf nehmen – um gut durch Schweden zu kommen. Am Dienstag, so gegen Mittag, überquerten wir die Grenze zu Norwegen. Unsere Blicke richteten sich natürlich zum den Zollbeamten. Warum? Weiß ich nicht, denn die paar Bier mehr waren sicherlich nicht erwähnenswert. Aber wer lässt sich schon gern nackt machen. Um 15 Uhr erreichten wir unser Ziel. Tormod, unser Vermieter, begrüßte uns herzlich. Eine kurze Einweisung und trotz 30 Stunden Schlafentzug wollten wir das Angelgebiet testen. Also hieß es: Angelzeug im Boot verstauen und erst mal dem 50 PSèr die Sporen geben.  Nach kurzer Fahrt versuchten wir erst mal unser Glück. Zielfisch, wie immer, war unser heißgeliebter Seewolf, den wir in den letzten Jahren in der Region in beachtlicher Größe und Stückzahl fingen.


Die Ernüchterung kam aber schnell und hammerhart. Acht Stunden geangelt und ein Ergebnis, welches man hier oben nicht gewohnt war. Fazit: Ein Steini, ein Lumb und ein Babydorsch… und das ganze mit DREI Personen!!!  Da aber der Spaß am Angeln und die grandiose Natur dafür entschädigten, sahen wir die Sache auch eher gelassen.
Nach 38 Stunden Schlafentzug gab es noch ein kleinen Absacker und dann nichts wie ab in die Federn.


 

Tag 2 begann ähnlich wie der erste Tag endete. Da ich aber ein kleines Trüffelschwein bin, suchte ich den Fisch an allen Ecken und Enden. Und dann fand ich Ihn. Was jetzt folgte, habe ich bis dato nur in irgendwelchen Videos gesehen, wo ja   i m m e r  große Fische gefangen werden! Wir hielten in über 200 Meter tiefen Wasser. Die Mitternachtssonne schien mir ins Gesicht. Stille tat sich auf. Das Echolot baute sich neu auf, aber nicht so wie immer. Die Anzeige im Bereich zwischen 20 und 100 Meter war komplett rot. Mein erster Gedanke „wow, was für Unmengen an Fisch!“ Im gleichen Moment verdunkelte sich die Sonne und es fielen Tropfen vom Himmel. Ein Blick nach oben erklärte alles. Die Wolken waren hunderte von Möwen und die Tropfen war Schei….. Der Grund war ganz einfach: die Anzeige auf dem Echo waren Heringe und die wurden durch Dorsch und Co nach oben gedrückt. Das große Fressen begann und wir mitten drin. Ich griff meine 130 Gramm Ostseerute, ein Pilker von 120 gr. und runter ging’s. Nach ca. 30m blieb die Schnur auf dem glatten Raisafjord liegen. Ein kurzer Anhieb und der Affentanz begann! Die Rolle kreischte und die Schnur wurde unaufhaltsam in die Tiefe gezogen. Adrenalin lag in der Luft, was für ein Fisch muss das sein, der dort unten den Pilker liebte? Die gleichen Gedanken schossen aber meinen beiden Mitstreitern ebenso durch den Kopf, denn ihre Ruten bogen sich ebenfalls zum Halbkreis. Wir sahen uns an und schüttelten mit dem Kopf. Die Verwunderung war nicht wegen den drei krummen Ruten, nein, weil jeder einen Fisch am anderen Ende hatte, der Riesig sein musste!

Ich mach es kurz (Dorsch je  39 Pf, 33 Pf und 31Pf) war das Ergebnis beim ersten ablassen. Was danach folgte, kann ich nicht mehr in Worten fassen. Wir fischten noch dort 3 Stunden, mehr ging beim besten Willen nicht mehr. Die Arme schmerzten und so viel Fisch konnten und wollten wir

nicht verwerten. Zum Glück konnten fast alle nach dem Fotografieren wieder in Wasser entlassen werden!

Fazit der 2. Nacht: (6 Dorsche über 30 Pf, 8 Dorsche über 25 Pf, 15 Dorsche über 10 Pf, 5 Köhler – alle um die 20 Pf). Alles andere haben wir nicht mehr gezählt.

Und zum Schluss der Tour ein Bad im Mauresund bei 8 Grad Wassertemperatur

Ja, was soll ich euch noch erzählen, es ging so die nächsten 3 Tage weiter. Fast jeder Wurf ein Fisch (ohne Übertreibung!). Da wir 4 Boote hatten und alle dort angelten, könnt ihr euch vorstellen, was für gewaltige Mengen an Großfisch dort waren.

Um uns zu erholen, versuchten wir es jetzt auch öfters auf unseren geliebten Seewolf, doch die waren in diesem Jahr wohl nicht so hungrig. Trotzdem konnten wir etliche verhaften, darunter auch ein Wolf von 19 Pf.

Für uns alle war es ein unvergesslicher Urlaub und ich glaube auch, das man so etwas nicht ein zweites Mal erlebt.

Wir waren einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Da bekommt sogar unser Micha ein Grinsen ins Gesicht.

 

Viele Grüße
euer

Videos:

Fister

Reisebericht Fister.

 

Zu diesem Ziel gibt es nur ein paar Bilder ohne Bericht.

Ankunft der Fähre kurz vor Fister

Unser Haus

unser Boot

Unsere Unterkunft hier in Fister


 

 

 

 

 

 

Über diesen Boothaus lag unsere Wohnung für die  Woche.

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn die Fische hier in Fister nicht die Riesen waren, hatten wir viel Spass und schmecken tun die kleinen ohnehin sowieso besser.

Einfach nur lecker

der vieleicht auch ????????????????

Nicht nur Köhler wurden gefangen. Dorsch und der ein oder ander Platte kam an Bord.

Hier unser Filietierplatz

Fazit des kleinen Abstecher:  Super Unterkunft gute Boote und Fischtechnisch sicherlich mit guten Potenzial für große Leng.

 

Gruß

Andreas vom Team-Nordkap

Lyngen

Reisebericht Lyngen.

Leider gibt es hierfür kein Bericht.

Dies sind die Unterkünfte mit den Namen Lyngen Tur und Havfiskesenter.


Jedes Haus ist für 6 Personen und wunderschön in den Lyngenalpen eingebettet.

Hier der Bootsteg mit der dazu gehörigen Bootsflotte.

Das Angelgebiet ansich, bietet sehr abwechslungsreiche Abschnitte. Steinbeißer rechts und Links des Ausgangs vom Fjord sowie vor der Insel Arnoy. Die größten Steinbeisser wogen 23 Pfund. Dorsch auf den Plateaus .

Hier noch eine laufende Bilderserie.

 

Soreisa

 

Für Soreisa exestiert leider kein Reisebericht

die Anlage von Soreisa.

Unser Team war einer der ersten, die diese Anlage besuchten. Liebevoll eingerichtet und sogar Saune war im Haus. Der Filetierplatz war ausreichend und wie zu sehem ist, mit Dach über dem Kopf.

Die Boote waren für dieses sehr windgeschützte Angelrevier absolut ausreichend.

Hauptfischarten waren:

Dorsch, Lumb, Köhler und Seewolf.

unser Gastangler Olaf mit seinem 40 Pfünder Dorsch

da war hartes Pumpen angesagt denn am Ende hang auch noch am Beifänger ein Dorsch von 20 Pfund ( Doppelpack)

Soreisa war der Anfang unserer Reisen nach Nordnorwegen

 

euer

team-nordkap

Lindesnes

Reisebericht Lindesnes

Familienurlaub mit Schwager Wolfgang und Marina am Südkap Norwegenens.

Lillehavne am Südkap

ja und Fische gab es natürlich auch.

Eine sichere Bank war aber das offene Meer und speziell das Plateaus “ Neskletten“

Bild einfügenHauptfisch waren Leng, Köhler und natürlich viele Makelen.

und ein paar Exoten der Tiefsee

Ein schöner Familienurlaub mit traumhaften Wetter ein wenig Fisch aber eine wunderschöne Gegend.